Termine

Liebe Gemeindemitglieder,


Meine Zeit als Leitender Pfarrer in unserer Gesamtkirchengemeinde wird im kommenden Herbst zu Ende gehen. Ich übernehme die Priesterstelle am neuen spirituellen Zentrum station s hier in Stuttgart.



Ich weiß, das ist für unsere Gemeinden eine Zumutung. Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen und ich habe lange darum gerungen. Über weite Zeit habe ich einen solchen Wechsel nach knapp drei Jahren ausgeschlossen, aber die Frage hat mich immer wieder eingeholt. Denn eigentlich träume ich seit Studienzeiten, also seit mehr als 30 Jahren, davon, eine solche Aufgabe in unserer Kirche zu finden und übernehmen zu dürfen. Neben anderem soll es am Zentrum wesentlich auch um die Verbindung von Spiritualität und Kultur (Theater, Musik, Literatur, Kunst, Film) gehen. Dass mich gerade dieser Bereich besonders anspricht, werden Sie verstehen, so gut kennen Sie mich. Sie wissen auch, dass ich mit großen Worten eher zurückhaltend bin. Aber hier spüre ich schon so etwas wie Charisma und Berufung. Ich bin gerne hier Pfarrer, ich schätze Sie und die Menschen unserer Gemeinden sehr, ich darf in einem sehr guten Team mit Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen Verantwortung teilen, ich lebe und glaube gerne hier. Aber ich möchte einen mir wesentlichen Bereich des Glaubens, des Suchens nach Gottes Spuren, gerne ins Zentrum meines Tuns rücken können. Neben aller Enttäuschung hoffe ich dabei auch auf Ihr Verständnis.

Wie geht es weiter? Ich habe meinen Verzicht auf die Pfarreien unserer Gesamtkirchengemeinde auf den 31.10.2019 erklärt. So lange bleibe ich Leitender Pfarrer und danach Administrator bis zur Wiederbesetzung. Meine Stelle wird im nächsten Amtsblatt (15.4.) ausgeschrieben. Beim derzeitig spürbaren Interesse von Kollegen an Stuttgart, halte ich eine schnelle und gute Besetzung für nicht ausgeschlossen. Aber das liegt natürlich nicht in meinen oder unseren Händen.

Natürlich bin ich gerne ansprechbar. Nach den Gottesdiensten und bei anderen Gelegenheiten und selbstverständlich auch persönlich.

Mit herzlichen Grüßen

Stefan Karbach



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